Das Berliner Mobilitätsgesetz

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Wir merken es alle: Berlin wird immer voller. Das fällt nicht nur auf dem Wohnungsmarkt auf, sondern auch auf den Straßen.

Das Berliner Mobilitätsgesetz

Nicht zuletzt unterstützt und gefordert durch die Initiative Volksentscheid Fahrrad hat sich deshalb der Senat für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz mit verschiedenen Instanzen aus Politik und Verkehrsbündnissen zusammengesetzt und sich das Berliner Mobilitätsgesetz ausgedacht, das am 5. Juli 2018 verkündet wurde.

Das soll dafür sorgen, dass alle Menschen in Berlin problemlos an ihr Ziel kommen. So umweltschonend wie möglich und gleichzeitig bequem, zuverlässig und natürlich vor allem sicher. Das neue Gesetz ist in Deutschland bislang einmalig und soll auch das Ziel des Senats bis zum Jahr 2050 klimaneutrales Verkehrsvorkommen in Berlin zu garantieren unterstützen, ebenso wie die Minimierung von Unfallopfern. Klingt gut soweit. Aber was bedeutet das Mobilitätsgesetz denn nun konkret für die RadfahrerInnen der Stadt?

Zum einen ist die Umgestaltung gefährlicher Knotenpunkte in der Stadt geplant. (Jeder, der regelmäßig am Ostkreuz, Hermannplatz oder den Te-Damm entlang muss, weiß wovon die Rede ist.) Es sollen mehr Fahrradwege an den Hauptstraßen entstehen und dort wo genug Platz ist, sollen diese durch Poller von den Fahrbahnen abgegrenzt werden. Für PendlerInnen, für die der Radweg zur Arbeit schließlich oft auch in der dunkleren Jahreszeit und bei schlechterem Wetter zum Alltag gehört, ist der Bau von Schnellwegen geplant.

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All diese Neuerungen und den Fokus auf Sicherheit für RadfahrerInnen finden wir natürlich super, denn auch wir machen unsere reflektierenden Aufkleber und reflektierenden Accessoires schließlich nicht nur, damit ihr und eure Räder gut ausseht, sondern vor allem auch damit ihr bei euerm Weg durch den Berliner Straßenverkehr sichtbar seid! Entspannt, schnell und sicher durch den Stadtalltag zu kommen, muss möglich sein. Die Durchsetzung des Mobilitätsgesetzes wird vor allem von dem Verband Changing Cities konstruktiv begleitet und kritisch beobachtet. Die haben nämlich nicht nur die Initiative Volksentscheid Fahrrad maßgeblich mit angestiftet, sondern setzen sich auch dafür ein, dass gefährliche Stellen und immer wiederkehrende Konflikte im Straßenverkehr oder auch Wege zur Entlastung der Umwelt in das Bewusstsein der Politik gelangen und so Veränderungen eingeleitet werden können. Damit in einzelnen Bezirke gemeinsam daran gearbeitet werden kann, diese fahrradfreundlicher zu gestalten, gibt es für jeden Berliner Wohnbezirk lokale Bezirksgruppen.

Vom Netzwerk fahrradfreundliches Pankow bis Netzwerk fahrradfreundliches Neukölln kann hier jeder für seinen Kiez aktiv werden. Es gilt also: Wenn wir wollen, dass sich unsere Stadt verändert, können wir alle etwas dazu beitragen. Da die Begeisterung im Herbst ja nicht abreißen soll, freuen wir uns umso mehr, dass wir dann auch bald noch mehr reflektierende Bekleidung im Sortiment haben werden, die euch auch in der dunkleren Jahreszeit auf den Radwegen der Stadt begleiten kann. Bis dahin sagen wir: Weiter so!

Ebi Schilling

Gründer und Geschäftsführer von REFLECTIVE BERLIN